Methoden femto-LASIK, LASIK, epi-LASIK,
femto-LASIK

Als die Ersten in Tschechien verwenden Dr. Stodůlka und Dr. Týnovský in der Gemini Privataugenklinik die Femto-LASIK Methode zur Sehfehlerkorrektur, die sich eines Femtosekundenlasers bedient. Mit Hilfe dieses Lasers wird auf dem Auge eine etwa 100 µm dünne Schicht – die sog. Lamelle – gebildet, unter der mit einem anderen Lasergerät der Sehfehler korrigiert wird. Der Eingriff ist sehr schonend, weil der Kopf des Femtosekundenlasers berührungsfrei arbeitet, ohne eine mechanische Bewegung auf der Augenoberfläche durchzuführen. Die mit diesem Laser gebildete Lamelle ist sehr genau und lässt sich auch besser bemessen und formen. Ein großer Vorteil ist die Sicherheit dieser Methode. Es handelt sich um die erste LASIK Korrektur, bei der der Schnitt nicht mit einer Stahlklinge, sondern mit einem computergesteuerten Laserstrahl durchgeführt wird. Der Eingriff wird dadurch schonender, sicherer und genauer als die herkömmlichen LASIK Methoden, bei denen mechanische Geräte verwendet werden.
Der Femtosekundenlaser DaVinci von der Schweizer Firma Ziemer wird von Dr. Stodůlka und Dr. Týnovský in Zlín, Prag, Průhonice und Budweiβ eingesetzt. Die Gemini Augenklinik war die fünfte Einrichtung ihrer Art in Europa, die mit diesem Laser ausgestattet wurde und bestätigt somit ihren Ruf einer europäischen Spitzenklinik. Der Eingriff mit dem Femtosekundenlaser dauert nur 35 Sekunden lang.
LASIK
Die Augenfehler-Laserkorrekturen haben eine Entwicklung durchgemacht, an deren Ende momentan die Methoden LASIK, Epi-LASIK und aktuell die Femto-LASIK Methode stehen. Alle wurden in Tschechien vom Prim. Dr. Stodůlka eingeführt, LASIK im Jahr 1995, Epi-LASIK im Jahr 2004 und Femto-LASIK im Jahr 2006. Vereinfacht dargestellt, besteht der Unterschied in der unterschiedlichen Vorbereitung des Auges auf die eigentliche Laserkorrektur. Bei der LASIK Methode wird vor dem Eingriff auf der Augenoberfläche eine ca. 100 bis 180 µm dünne Schicht gebildet, die sog. Lamelle. Unter dieser Lamelle erfolgt dann die Laserkorrektur. Der Laser verändert die Hornhautkrümmung und korrigiert dadurch den Sehfehler. Die Lamelle überdeckt nach dem Eingriff die laserbehandelte Stelle und sorgt für Schmerzlosigkeit nach der Operation. Nach der Behandlung mit LASIK sieht der Patient sofort, am ersten Tag jedoch meistens noch verschwommen. Einen Tag nach dem Eingriff sehen die meisten Patienten schon ziemlich gut.
Epi-LASIK
Die Epi-LASIK Methode gehört im Gegensatz zur LASIK Methode zu den sog. oberflächlichen Laseroperationen. Von der Hornhautoberfläche wird mit Hilfe eines speziellen Gerätes, des sog. Epikeratoms, eine noch dünnere Schicht abgetrennt als bei der LASIK Methode. Das Epikeratom löst die Schicht der Oberflächenzellen der Hornhaut ab, das sog. Epitel. Unter dem Epitel erfolgt die Lasereinwirkung, die ähnlich wie bei der LASIK die Hornhautkrümmung verändert. Nach dem Lasereingriff wird über die laserbehandelte Stelle eine sehr dünne Epitelschicht gelegt. Weil die Epitelschicht bei der Epi-LASIK Methode so extrem dünn ist, muss das Auge nach dem Eingriff einige Tage lang mit einer Speziallinse geschützt werden. Die volle Sehkraft kommt bei dieser Methode etwas später als bei der LASIK zurück, etwa nach fünf Tagen, wobei die ersten zwei Tage schmerzhaft verlaufen können. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass der Eingriff nicht so tief in das Auge eingreift wie die LASIK Methode und manchmal zu besseren Sehergebnissen führt.
In den meisten Fällen kommt bei uns die LASIK oder die Femto-LASIK Methode zum Einsatz. Die Epi-LASIK Methode steht erst an zweiter Stelle. Die Entscheidung darüber, welche der Methoden für Ihr Auge am Besten ist, kann erst nach einer Augenuntersuchung von einem erfahrenen Arzt gefällt werden. Im Laufe der Weiterentwicklung und Verbesserung der Operationsmethoden ändern sich auch manche Standpunkte. Prim. Dr. Stodůlka steht ständig in Kontakt mit den führenden Experten auf dem Gebiet der Untersuchung neuer Operationsmethoden und der Entwicklung neuer Geräte. Deshalb verfügt auch unsere Einrichtung über Erfahrungen bei der Einführung neuer Operationsmethoden, was uns behaupten lässt, dass wir die beste verfügbare Pflege auf europäischem Niveau anbieten können.
Die Augenlaser-Operation befreit Sie von der Brille. Neben den angeführten Methoden LASIK und Epi-LASIK wenden manche tschechische Kliniken auch noch andere Laserkorrekturmethoden an, wie z. B. die PRK oder die LASEK Methode. Prim Dr. Stodůlka wendet diese Methoden bis auf absolute Ausnahmen seit vielen Jahren nicht mehr an, weil sie als veraltet gelten.
Ganz selten kann es vorkommen, dass manche Sehfehler nicht für eine Laserkorrektur geeignet sind. In solchen Ausnahmefällen werden dem Patienten spezielle intraokulare Linsen implantiert. Hierbei handelt es sich um eine sog. multifokale oder intraokulare Linse. Auch in diesem Fall gilt, dass über die geeignete Methode erst nach einer Augenuntersuchung von einem erfahrenen Augenarzt entschieden werden kann.
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